
Da lag ich mit meiner Prognose doch weit entfernt von den tatsächlichen Ergebnissen der Oscarverleihung. Hier der Überblick:
Bester Film: Avatar -1 (The Hurt Locker)
Beste Regie: Kathryn Bigelow (The Hurt Locker) +1
Bester Hauptdarsteller: Jeff Bridges (Crazy Heart) +1
Beste Hauptdarstellerin: Carey Mulligan (An Education) -1 (Sandra Bullock)
Bester Nebendarsteller: Christoph Waltz (Inglourious Basterds) +1
Beste Nebendarstellerin: Mo’Nique (Prescious) +1
Bestes Originaldrehbuch: Inglourious Basterds (Quentin Tarantino) -1 (Mark Boal – The Hurt Locker)
Bestes adaptiertes Drehbuch: Up in the Air -1 (Geoffrey Fletcher – Precious)
Bester Animationsfilm: Up +1
Bester fremdsprachiger Film: Das weiße Band (Deutschland) -1 (El secreto de sus ojos – Argentinien)
Bestes Szenenbild: Avatar +1
Beste Kamera: Avatar +1
Bester Schnitt: Avatar -1 (The Hurt Locker)
Beste visuelle Effekte: Avatar +1
Bester Filmsong: Ryan Bingham – The Weary Kind (Crazy Heart) +1
Ergibt am Ende immerhin ein Ergebnis von +2. Jeff Bridges und Christoph Waltz waren zwar so gut wie sicher, aber trotzdem hab ich mich heute Nacht gefreut. Auch, dass “Avatar” nur in den Kategorien gewonnen hat, in denen es der Film auch verdient hat und nicht mehr. Warum allerdings Sandra Bullock einen Oscar mit nach Hause nehmen durfte, weiß ich nicht. Für so einen überdrehten Film…
Was ich auch nicht verstehe, warum “The Hurt Locker” so hochgelobt und überhäuft wurde. Ich fand den Film langweilig und um die gewünschte Aussage höchstens bemüht. Und wieso wurde plötzlich der Oscar für den besten Film förmlich rausgeworfen. Bigelow ging grade noch von der Bühne mit ihrem Regieoscar, da kam Tom Hanks, riss den Umschlag auf und verkündete das Ergebnis. Das alles ging so schnell, ich konnte mal eben so obigen Tweet zu Ende tippen.
Ist es eigentlich den Laudatoren neuerdings verboten “And the Oscar goes to…” zu sagen? Das hab ich gestern kein einziges Mal gehört. And the winner is, and the winner is…