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ziege

Auf »Männer, die auf Ziegen starren« hab ich mich nun schon länger gefreut. Story, Trailer und Schauspieler – erste Sahne. Weil »Crazy Heart« in Koblenz nicht läuft und ich mir »Alice« noch aufheben möchte, saß ich heute Abend im Ziegenfilm. Diesmal mach ichs kurz und schreibe nicht viel in diese subjektive Bewertung.

Ich fand den Film klasse. Witzig. Gutes Schauspiel. Abzüge gibt es, weil der Trailer in der Summe lustiger ist, als der ganze Film. Weil es ein paar Längen gibt, in denen Zeit ist sich zu fragen, welches Ziel der Film hat und ob er überhaupt auf etwas steuert. Deshalb ist der Streifen nicht für jeden etwas. Wenn man versteht, dass der Film sich selbst nicht ganz ernst nimmt, auch wenn mehr Wahrheit drinsteckt, als man glauben mag, dann trägt man die ganze Zeit ein Grinsen auf den Backen.

Jeff Bridges spielt großartig einen alten Militärhippie, der Love&Piece in die US Army bringt. Allein wegen ihm muss man ins Kino. Die Absurdität ist zwar groß, aber man muss nie die Augen verdrehen. Das macht den Film so toll und bringt das Dauergrinsen.

FMDb - Bewertung: 3,5/5

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Diese unregelmäßigen Tagesabläufe lassen mich in letzter Zeit schlecht schlafen. Manchmal sogar gar nicht. Einmal bin ich hundemüde und falle am frühen Abend in die Kiste, ein andermal starre ich nachts Löcher in die Dunkelheit und kann einfach nicht einschlafen. Bei mir geben sich Agrypnie und Hypersomnie die Hand.

Heute Nacht fand ich schon wieder keinen Schlaf. Ich war Abends nicht müde, schaute bis 01 Uhr noch ne DVD und versuchte dann erfolglos einzuschlafen. Ich lag zwei Stunden einfach nur so da und dachte über eine geniale Idee nach. Meistens ist das ein gutes Rezept zum Einschlafen. Konzentriert über eine Sache nachdenken und gar nicht merken, wie man langsam in den Schlaf sinkt. Nur nicht heute Nacht. Neben mir lag Andrea, leise atmend, was mich sowieso schon verrückt macht. Genau wie eine tickende Uhr. Da beginne ich einfach unbewusst mitzuzählen und kann dir dann nach zwei Stunden die genaue Uhrzeit sagen. Wenn jemand im Zimmer laut oder schniefend atmet, dann versuche ich meine Atmung anzupassen und so meinem Gehirn und Unterbewusstsein klar zu machen, dass das eigentlich ich selbst bin, der so ein nervendes Ausatmen hat. Nur um wenigstens 2 Stündchen zu pennen. Funktioniert aber auch nie.

Tja und so stand ich nach 4 Stunden Luftlöcherstarren auf, ging um 05:43 Uhr in die Küche und machte mir Frühstück. Brachte Andrea morgens zu Tür und sah mir Scurbs um 07 Uhr an. Irgendwann um 08 Uhr schlief ich dann ein, bis mich um 10 Uhr der Wecker wieder zum Bowling trieb. Das Doofe an so einer schlaflosen Nacht sind am nächsten Tag die Augen. Sie tun weh und ich hab die ganze Zeit so einen starren Geradeausblick. Was rechts und links passiert nehme ich kaum wahr. Blöd beim Autofahren. Musste ich eben feststellen.

Nach Agrypnie kommt Hypersomnie. Sprich, ich werde heute Abend nach dem Länderspiel bewusstlos und erst morgen Nachmittag wieder aufwachen. :huh:

oscarv

Am kommenden Sonntag, also in der Nacht zum Montag, werde ich mir selbstverständlich die 82. Verleihung der Academy Awards ansehen. Das hat viele Gründe. Ich muss Montags nicht arbeiten, kann also bis in die Puppen ausschlafen. Und natürlich möchte ich Christoph Waltz auf dem Höhepunkt seiner Karriere live erleben.

Ähnlich wie hier und hier, möchte auch ich eine Vermutung über die Gewinner abgeben. Vermutungen über die tatsächlichen Gewinner, nicht wem ich es gönne und wünsche. Mit dieser Prognose werde ich dann auch ganz sicher den 250€-Amazongutschein von Gutschein-Codes gewinnen. Wer da mit »seinen Preisträgern« am Sonntag richtig liegt, der kann gewinnen.

Bester Film: Avatar
Beste Regie: Kathryn Bigelow (The Hurt Locker)

Bester Hauptdarsteller: Jeff Bridges (Crazy Heart)
Beste Hauptdarstellerin: Carey Mulligan (An Education)
Bester Nebendarsteller: Christoph Waltz (Inglourious Basterds)
Beste Nebendarstellerin: Mo’Nique (Prescious)

Bestes Originaldrehbuch: Inglourious Basterds (Quentin Tarantino)
Bestes adaptiertes Drehbuch: Up in the Air (Jason Reitman und Sheldon Turner)

Bester Animationsfilm: Up
Bester fremdsprachiger Film: Das weiße Band (Deutschland)

Bestes Szenenbild: Avatar
Beste Kamera: Avatar
Bester Schnitt: Avatar
Beste visuelle Effekte: Avatar

Bester Filmsong: Ryan Bingham – The Weary Kind (Crazy Heart)

That’s it. Ich wünsche, dass Avatar doch halbwegs leer ausgeht. Finde immer noch, dass der Film bis auf die visuellen Effekte nichts zu bieten hat. »Bester Hauptdarsteller« und »Bester Nebendarsteller« sind für mich schon so gut wie durch. Und das beste Drehbuch sollte wirklich von Quentin gekommen sein.

geteah

Heute ist Sonntag und weil mir keiner etwas Aufregendes vorgeschlagen hat, habe ich mir GTA 2 installiert und spiele in nostalgischer Position vor dem Rechner dieses wunderbare Game. Das war damals wirklich das erste Spiel, das ich komplett durchgezockt habe und von dem ich auch danach nie die Finger lassen konnte.

Wer von Sonntagen auch genervt ist, der kann sich GTA 2 kostenlos runterladen und auch etwas Sinnvolles tun; Zaibatsu, Loonies und Yakuza gegeneinander aufhetzen oder sich gleich Billy Bob Beans Rednecks anschließen.

Ich bin dann mal $50.000 verdienen.

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Sonntag, und ihr so? Was kann man an diesem Tag Aufregendes erleben, wenn man keinen Rausch auszuschlafen hat?

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