
Auf »Männer, die auf Ziegen starren« hab ich mich nun schon länger gefreut. Story, Trailer und Schauspieler – erste Sahne. Weil »Crazy Heart« in Koblenz nicht läuft und ich mir »Alice« noch aufheben möchte, saß ich heute Abend im Ziegenfilm. Diesmal mach ichs kurz und schreibe nicht viel in diese subjektive Bewertung.
Ich fand den Film klasse. Witzig. Gutes Schauspiel. Abzüge gibt es, weil der Trailer in der Summe lustiger ist, als der ganze Film. Weil es ein paar Längen gibt, in denen Zeit ist sich zu fragen, welches Ziel der Film hat und ob er überhaupt auf etwas steuert. Deshalb ist der Streifen nicht für jeden etwas. Wenn man versteht, dass der Film sich selbst nicht ganz ernst nimmt, auch wenn mehr Wahrheit drinsteckt, als man glauben mag, dann trägt man die ganze Zeit ein Grinsen auf den Backen.
Jeff Bridges spielt großartig einen alten Militärhippie, der Love&Piece in die US Army bringt. Allein wegen ihm muss man ins Kino. Die Absurdität ist zwar groß, aber man muss nie die Augen verdrehen. Das macht den Film so toll und bringt das Dauergrinsen.






