Notes: 9
So sieht es am Tag nach Schwerdonnerstag in meinem Zimmer aus.
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Notes: 9
So sieht es am Tag nach Schwerdonnerstag in meinem Zimmer aus.
Männer, die auf Ziegen starren (2010)
2010-03-04 23:27 0.3
Am Abend sah ich mir »Verdammnis«, den zweiten Teil der Millennium Trilogie und Nachfolger von »Verblendung«, im Kino an. Die Buchreihe von Stieg Larsson hatte mich letztes Jahr so sehr gefesselt, dass ich alle drei Bücher innerhalb von Tagen gelesen hatte. Unglaublich spannend und interessant.
Die Filme sind allerdings nur für die Leute wirklich interessant, die auch die Bücher gelesen haben. Das konnte ich heute Abend feststellen. Denn wo »Verblendung« als Film noch schlüssig ist und trotz fehlender Buchteile kaum Fragen offen lässt, passiert in »Verdammnis« einiges, dass den Zuschauer verwirren könnte oder auf das nicht genügend eingegangen wird, um verstanden zu werden.
<spoiler>Die Sicherheitspolizei und deren Verstrickung um die Geheimhaltung und Manipulation der Polizeiarbeit zur Sicherheit von Zalatschenko wird fast gar nicht und nicht ausreichend dargestellt. Zumindestens hätte man vor dem 3. Teil schon die Anzeichen aus dem Buch rund um die SiPo mit einbringen können.
Außerdem wird übergangen, dass Lisbeth Salander schon vor den Morden um die Arbeit von Dag Svensson wusste und ihn selbst und seine Freundin unmittelbar vor deren Tod in deren eigener Wohnung traf. Hätte man das teilweise im Film gezeigt, wären die Zuschauer, die die Bücher nicht kennen, nicht gleich von Lisbeths Unschuld überzeugt.
Auch wird Lisbeths Wesen und ihr Inneres kaum bis gar nicht beleuchtet. Der Zuschauer weiß bereits aus Verblendung, dass Lisbeth in ihrer Kindheit möglicherweise etwas zugestoßen ist und sie damals schon vergewaltigt wurde. Warum sie so sehr intorvertiert ist bleibt offen. Warum sie sich nicht bei Mikael meldet, nachdem sie wegen zweifachen Mordes gesucht wird, wird nicht beantwortet. Genauso wenig scheint Blomkvist sich auch einen Kopf drüber zu machen und gibt sich damit zufrieden, dass sie ihm (nur) zwei mal eine Nachricht auf seinem Computer hinterlässt.
Noch viel schlechter, nämlich noch gar nicht, ist die Beziehung “Blomkvist-Bublanski-Palmgren-Armanskji” dargestellt. Hier kann man aber hoffen, dass Teil 3 da mehr bieten wird.</spolier>
Trotz der Schwächen, die eine Buchverfilmung immer mit sich bringt, hält der Film die Spannung[1], hat aber gefühlt mehr Längen als »Verblendung«, trotz 20min weniger Spielzeit. Auch im zweiten Teil wird ausschließlich (und leider nur oberflächlich) auf die emotionale Bindung zwischen Lisbeth und Mikael eingegangen, obwohl die ganze Geschichte viel mehr interessante Personenkonstellationen zu bieten hat. Man bekommt leider bei allen Figuren keinen tieferen Einblick in deren Charaktere, die die Bücher so gut durchleuchten. Schade. Was bleibt ist ein guter Krimithriller.
Notes: 2
Donnerstag wird es primitiv. Weil wir uns nach einigen Stunden in unser geistigen Entwicklung und Motorik wieder dem Zustand eines Kleinkindes nähern werden, habe ich vorsichtshalber schonmal zwei Nuckelflaschen gekauft. Einmal im Jahr darf das sein. Jemand was zu meckern?
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Da hab ich mich vor ein paar Wochen noch durch sämtliche Social Media Dienste geklickt, um mich von diesem ganzen Scheiß zu befreien und jetzt bin ich doch bei Facebook gelandet. Keine Ahnung, was mir das bringt. Ich blicke da momentan noch gar nicht durch. Auch kenne ich dort bis jetzt keine Menschen, die ich wirklich kenne.
Da kann man wohl jeden Scheiß kommentieren? Also wirklich jede kleine Kleinigkeit. Einfach alles. Wenn ihr noch mehr Scheiß wollt, dann könnt ihr auch meinem Blog folgen. Was das bringt? Keine Ahnung. Was ich davon hab? Einen größeren Penis. Also los. Lasst uns Freunde werden, auf Facebook jede Menge tolle Sachen machen und Käsekuchen essen.