gestern

Ich hatte gestern endlich die Gelegenheit den Katerkiller zu testen: Das Zeug schmeckt wie Galle – ekelhaft, wenn man sich vor dem Schlafengehen noch zwei Dosen davon reinpfeifen soll. Dem Getränk fehlt eindeutig Kohlensäure. Ich bilde mir allerdings ein, dass es etwas gebracht hat…

Ich trank einen Moidel’s Flash, einen Stressfree, zwei Long Island Iced Tea und ein großes Radler. Das alles bei schwülen 28° C reicht aus für einen angenehmen Kater am Morgen. Die zwei Dosen Prime Serum haben den scheinbar verhindert – Kopfschmerzen hab ich keine. Das heißt schon was – sonst müssen den immer 3-4 Aspirin bekämpfen.

In der Nacht hab ich noch einen schönen Flummi gewonnen, habe ein kleines Leben gerettet und lag bis 3 Uhr unter freiem Himmel. Ahoi.

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Maike bloggt – lesen oder sterben! :euphorie

rzp

Mein Praktikum bei der Rhein-Zeitung ist auch schon wieder vorbei. Sechs spannende und tolle Wochen – ehrlich. Das schreibe ich nicht nur, weil Chefredakteur Christian Lindner den Tweet gestern verfasste. Dank dem Praktikum hat es auch mit meinem Studienplatz in Köln geklappt – da waren 6 Wochen Vorpraktikum im Bereich Medien Pflicht.

Ich hatte einen echt coolen Chef – Lars Wienand, den bisher einzigen Social-Media-Redakteur – saß mit am Desk und hab in der ganzen Zeit eigentlich einen ordentlichen Output gehabt. So schnell wie andere Redakteure hab ich nicht gearbeiten, ein Artikel hat auch mal zwei Tage gebraucht. Und natürlich wurde verbessert.

Im ersten Satz auf den Punkt zu kommen, fiel mir manchmal schwer. Telefoninterviews mochte ich am Anfang gar nicht. Aber alles war am Ende cool, da kam schon so ein bisschen Routine rein.

Ich hab für Online sehr viel gemacht und auch im Print war ich oft in fast allen Bereichen der Zeitung vertreten. Wirtschaft, Service, Kultur, Lokal, Rheinland-Pfalz und Sport. Ich hab recherchiert, interviewt, fotografiert und getextet.

Ich glaube, ein besseres Praktikum hätte mir nicht passieren können. Da mal einen Eindruck zu bekommen, wie Zeitung gemacht wird und zu sehen, dass da viele erst spät am Abend rauskommen, weil noch irgendwann eine Meldung über dpa eintrudelt – am Anfang dachte ich, das wär absolut nichts für mich. Dann lieber schöne 8-Stunden Tage… – aber die Zeit verfliegt.

Mal sehen, was ich nach dem Studium mache. 2013 dann. Ein Volontariat bei der RZ wär schon was…

kolle

Soso. Für zwei kleine Wohnungsanzeigen möchte man 226,33€ von mir haben. :hammer

smartpad

Ich hatte heute im Rahmen meines Praktikums bei der Rhein-Zeitung die Chance das SmartPad von und bei 1&1 zu testen bzw. ein paar Minuten damit rumzuspielen. Zwei nette Pressemenschen erzählten mir viele Dinge, führten mir das Pad vor und kamen dabei manchmal ins Schwitzen, wenn der Prototyp nicht auf Eingaben reagierte oder plötzlich ein Eigenleben führte.

Das SmartPad von 1&1 will kein Konkurrenzprodukt zu Apples Tablet sein. Allerdings wird ständig versucht Dinge am SmartPad zu finden, die dann doch besser sind als beim iPad. Pressemenschen finden welche, ich nicht. Es ist langsam, stotternd und gibt in meinen Augen optisch nichts her.

Das Laden von Seiten dauert lange – keine 31 Sekunden wie die FAZ oder Chip berichten – und das Scrollen oder Streichen geht nur stotternd, absolut nicht flüssig. Genauso das Ran- und Rauszoomen. Manchmal muss man 3 oder 4 mal auf eine App tippen, um das Programm zu starten… jau also irgendwo wirklich ne lahme Ente – wenigsten 512mb RAM hätten dem Teil gut getan.

Es gibt ein paar positive Sachen, wie Android und ehm… genau. Das wars. Für Menschen, die sich an wenig Technik erfreuen, ist das Teil vielleicht was. So als Gimmick zu einem DSL Anschluss, wenn man lieber auf 150 Euronen Startguthaben verzichten will. Die Idee des SmartPads an sich ist nicht schlecht, das Betriebssystem mag gut sein – das Branding lässt sich wohl entfernen, wenn man ein wenig rumspielt und auch Apps von Dritten lassen sich manuell auf dem Tablet installieren.

Die Hardware ist leider Mist. Mehr Arbeitsspeicher, mehr Geschwindigkeit und eine bessere Verarbeitung – dann wäre es möglicherweise 299€ wert. Aber nur, wenn man vorher noch kein iPad gestreichelt hat und genug Nerven mitbringt. Arbeiten kann man darauf nicht. Praktisch versteht sich.

Ich glaube, das SmartPad ist ein sehr günstig hergestelltes Ding, dass einfach nur DSL Kunden ködern soll. Die Bestandskunden, die meckern, hatten damals zu ihrem DSL Vertrag entweder eine Vergünstigung bekommen oder irgendwelche andere tolle Hardware. Also sollen die mal ganz ruhig sein.

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